Die Protagonisten

Lise Kvan und Eric Monteleon

Lise und Eric, unsere Gastgeber in der Provence, haben in verschiedenen renommierten Restaurants auf der ganzen Welt gekocht und waren auch als Kochausbilder tätig. Ehe sie sich in der Provence niedergelassen und dort ihr erstes Restaurant eröffnet haben, haben sie in Paris ihre Zelte abgebrochen und sind ein Jahr lang kreuz und quer durch Frankreich gereist, um mehr über traditionelle Landwirtschaft und Produktionsmethoden zu erfahren. Sie selbst bezeichneten dieses Projekt als „bon fond“, was in etwa so viel bedeutet wie „eine solide Grundlage“.

Dieser Entschluss war aus dem Bedürfnis heraus entstanden, mehr über die Erzeugnisse zu erfahren, mit denen sie tagtäglich in der Küche in Berührung kamen. „Wir arbeiteten mit Produkten von ganz außergewöhnlichen Menschen“, erklärte mir Lise. „Ich meine, ich wusste, dass nur außergewöhnliche Menschen so großartige Produkte herstellen konnten … Und ich wollte einfach mehr über sie und ihre Arbeit erfahren.“

Lise und Eric legen bei allen Produkten, die sie verarbeiten, Wert auf „bon fond“ und bieten ihren Gästen nur das Beste, was die Provence zu bieten hat – von den Kräutersirups an der Bar über Roséwein und Balsamico aus der Region bis hin zu Daube provençale, einem traditionellen Lammgulasch (natürlich mit Lammfleisch aus Freilandhaltung). Es war also von vorneherein klar, dass wir bei unseren Marktbesuchen in den besten Händen sein würden.

„Le Saint Hubert“ – Wenn ihr das Video seht und die wunderschöne pastellfarbene Fassade des „Le Saint Hubert“ mit seiner spektakulären Aussicht von der Terrasse, werdet ihr verstehen, warum die beiden sich ausgerechnet dieses Fleckchen Erde für ihren Neustart ausgesucht haben.

Ruby

Immer hungrig, durstig und reiselustig – die Außerhalb-der-Saison-Tomaten-Hasserin war überglücklich angesichts dieser Gelegenheit, in der Provence Sonne zu tanken und dabei in den regionalen Erzeugnissen auf den lokalen Wochenmärkten zu schwelgen. Aber da wir uns ziemlich gut kennen lernen werden, lasst uns direkt zum "Du" übergehen.

Ich war noch nie in der Provence: Ich wusste zwar, dass diese Region zu den schönsten Frankreichs zählt mit ihren malerischen impressionistischen Sonnenuntergängen und idyllischen Bergdörfern, in denen die Menschen in meiner Vorstellung in Leinen gewandet herumliefen, über dem Arm einen Weidenkorb voller Baguette, Wein, Tomaten und Käse. Ich wusste außerdem, dass die Provence die Heimat des berühmtesten Rosé ist, einem Wein mit einem Hauch Pfirsicharoma, der aussieht wie abgefülltes flüssiges Sonnenlicht (wie ihr seht, bringe ich mich schon vor Reiseantritt in die richtige Stimmung). Aber einmal abgesehen von meinen Fantasien, was das Savoir-vivre in dieser ländlichen Region betraf, war ich sehr gespannt auf die regionale Küche, von der ich nicht viel mehr wusste, als dass eine berühmte Kräutermischung nach ihr benannt ist. Entsprechend neugierig war ich auf das spätsommerliche Angebot, das mich dort erwartete. Ihr werdet Augen machen.

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