"Borough
Market"

Europe's best markets

Der zweite Halt unserer kulinarischen Reise ist – zumindest im übertragenen Sinne – Lichtjahre von der idyllischen französischen Provence entfernt. Der Ort gehört zu den wenigen auf der Welt, denen man das bewölkte, regnerische Wetter verzeihen kann: London.

Ein wahrlich internationales Schlaraffenland – wählt man wahllos einen Ort auf einem Globus aus, dann findet man hier in dieser Stadt ein entsprechendes landestypisches Gericht. Londons Borough Market, ist mit seinen ca. 1000 Jahren der älteste Markt der Stadt. Vielleicht hattet ihr ja schon das Glück, durch das Gassenlabyrinth unter der Eisenbahnbrücke zu schlendern, während oben die Züge vorbeirattern, und einen köstlichen Krapfen mit Vanillecreme oder eine Portion Fish and Chips zu genießen. Solltet ihr hingegen noch nie etwas vom Borough Market gehört haben, wird sich das gleich ändern!

Der Borough Market ist so vielseitig wie London selbst und bietet eine unglaubliche Fülle an Lebensmitteln aus aller Welt. In den neunziger Jahren wurde der Markt von einem Großmarkt in einen öffentlich zugänglichen Lebensmittelmarkt umgewandelt. Einige der alten Händler blieben und fortan hatten auch „Normalsterbliche“ Zugriff auf ein vielseitiges Angebot an lokalen und importierten Erzeugnissen in Restaurantqualität.

Wie man im Video sieht, bekommt man dort alles, von Bio-Fleisch traditioneller Nutztierrassen über eingelegte Tomaten aus Kalabrien, in London hergestellte fermentierte scharfe Soßen, Fetakäse nach englischer Art bis hin zu allerlei Köstlichkeiten, die man gleich vor Ort genießen kann: Krapfen mit Vanillecreme, Ziegen-Köfte aus Zypern und überbackene Sandwiches mit goldbrauner, unglaublich krosser Käsekruste.

Ein Markt mit
grüne(re)m Gewissen

Wie alle Märkte ist auch der Borough Market ein Ort der Inspiration, an dem man Fragen stellen und mehr über die Herkunft der angebotenen Produkte erfahren kann. Aber der Borough Market ist noch viel mehr als das. Er setzt neue Maßstäbe und zeigt, wie ein moderner innerstädtischer Markt aussehen kann, der drängende Umweltthemen aufgreift, mit denen die Lebensmittelindustrie zu kämpfen hat. Die meisten Stände bieten Bio-Produkte an, es gibt keine Wasserflaschen aus PET, Kaffeesatz wird gesammelt und zu Biodiesel verarbeitet, übriggebliebene Waren werden an wohltätige Organisationen gespendet und in einer Demo-Küche werden spannende Inhalte vermittelt.

Der Besuch auf dem Borough Market überzeugt (noch mehr) davon, dass es sinnvoll ist, mehr Geld für hochwertige Lebensmittel auszugeben und möglichst nah beim Erzeuger einzukaufen. Das heißt: Umverpackungen vermeiden, saisonales Gemüse kaufen und mehr importierte Zutaten von unabhängigen Händlern, die die Erzeuger ihrer Produkte sehr sorgfältig auswählen.

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