Young kitchen style

Zu Besuch bei Alina Bebrout

Tradition mit Innovation – das ist das Motto der 28-jährigen. Wir besuchen sie in ihrem kleinen, aber sehr feinen Restaurant in Ulm.

Das Restaurant

Wenn man das kleine, feine Restaurant von Alina Bebrout betritt spürt man die warme Persönlichkeit der 28-jährigen Inhaberin. Ein Ort, der vor vielen Jahren noch eine Metzgerei war. Die alten Fliesen an der Wand oder das Deckenfresko mit Kuhköpfen, das unter Denkmalschutz steht, alles strahlt individuelle Persönlichkeit aus und ist  dennoch auf eine subtile Art modern. Keine Frage, hier geht es lässig zu. Die Mitarbeiter im Service, jung wie Alina, das Engagement hoch. Das spürt der Gast, wenn er die Türe öffnet und zum Platz geleitet wird. Die liebevoll eingedeckten Tische erlebt man so, als würde man zu guten Freunden kommen. Noch erstaunlicher wirkt Alina´s Küche, wenn man die nur 3 qm² Küche sieht, in der sie wirkt.

Die Köchin

Bereits nach ihrem Schulabschluss hat sich die gebürtige Münchnerin an dem Thema Kreativität ausgetobt und ihre Liebe zum Kochen entdeckt. Es folgten Stationen, wie eine Ausbildung bei einem Sternekoch im Allgäu, danach ging’s auf eine Berghütte in Tirol als Kontrastprogramm. Und ein paar Jahre nach Mallorca, der Sonne wegen. Nach Ulm, der Stadt mit dem höchsten Kirchturm der Welt, ist sie durch ihre beste Freundin gekommen und war gleich verliebt in den Ort, wo sie zwei Jahre als Sous-chefin gearbeitet hat. Doch weil ihr Lieblingsplatz die Küche ist, wollte sie ihre eigene haben. So entstand die Idee, selbst Gastgeberin zu werden und eigene Ideen am Herd umzusetzen.

Spitzenküche ist eher eine Männerdomäne – "Klar muss man als Frau schon taff sein, darf sich nicht alles von so manchem Kochmacho zu Herzen nehmen. Der Vorteil von Frauen in der Küche ist vielleicht, dass sie selbstkritischer sind und sich auch mal überdenken im Gegensatz zu den selbstsicheren Männern. So motiviert mich eher das Feedback der Gäste und das kollegiale meines Teams, um immer besser zu werden."

Die Gerichte

Die beste Art, Alina kennenzulernen ist, ihre ausgefeilten Gerichte zu probieren, ihr Interesse an stets neuem ist dabei enorm. Deshalb gibt’s auch täglich neue Menüs nach Marktlage, spontan eingekauft, wie sie sagt. "Macht viel Arbeit, hat aber den Vorteil, immer neues ausprobieren zu können und auch wenn die Gäste täglich kommen, nichts wiederholt sich."

„Was gut schmeckt, soll auf dem Teller gut aussehen. Die Optik ist das erste, was die Gäste wahrnehmen, wichtig dabei für mich: frische Kräuter und grün. Alles sensibel, ausgewogen, charaktervoll und dabei das Produkt im Vordergrund. Kein Food-Ikebana, die Zeit ist vorbei. Herausragende Küche ist keine Frage von Mode, sondern von Identität. Sie soll immer den Koch und den Standort wiederspiegeln.“

- Alina Bebrout -

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